HBO Original Documentary „Siren: The Voices of Shelley Beattie“ ab 23. September auf HBO Max
Oscar®-Preisträgerin Marlee Matlin beleuchtet das Vermächtnis der gehörlosen Bodybuilderin und „American Gladiators“-Ikone Shelley „Siren“ Beattie. Die HBO Original-Dokumentation „Siren: The Voices of Shelley Beattie“ von Regisseurin Irene Taylor („Trees and Other Entanglements“, „I Am: Celine Dion“) startet am 23. September auf HBO Max.
Während einer Internetrecherche stößt Hollywood-Veteranin Marlee Matlin auf die Geschichte der Sportlerin Shelley Beattie, einer ebenfalls gehörlosen Frau, deren Lebensweg auf bemerkenswerte Weise Parallelen zu ihrem eigenen aufweist. Beide erlebten Erfolg und Bekanntheit, mussten sich jedoch zugleich mit Ausgrenzung, Missbrauch und Sucht auseinandersetzen. „Siren: The Voices of Shelley Beattie“ zeichnet ein eindringliches Porträt zweier außergewöhnlicher Frauen und ihrer Stärke, Schönheit und Widerstandskraft.
Unter der Führung von Marlee Matlin erzählt der Film anhand umfangreichen Archivmaterials, privater Videoaufnahmen, persönlicher Interviews und Shelley Beatties eindrucksvoller Kunstwerke die Geschichte einer charismatischen Persönlichkeit. Gemeinsam mit der vielfach ausgezeichneten Dokumentarfilmerin Irene Taylor begibt sich Matlin auf die Spur eines außergewöhnlichen Lebens. Der Film zeigt, wie isolierend und herausfordernd eine von Hörenden dominierte Welt für gehörlose Menschen sein kann. Beattie schützte sich lange hinter einer starken äußeren Fassade, wurde in den 1990er-Jahren zu einer der erfolgreichsten Bodybuilderinnen ihrer Zeit und erlangte als „Siren“ in der Kultserie „American Gladiators“ große Bekanntheit. Hinter dem kraftvollen Auftreten verbarg sich jedoch ein sensibler Mensch, der mit inneren Konflikten kämpfte. Die Dokumentation verfolgt ihren Weg von einer Kindheit voller Missverständnisse über ihren Durchbruch im Sport und in den Medien bis hin zu ihrem Einsatz für mehr Aufmerksamkeit für psychische Gesundheit. Shelley Beattie verstarb im Alter von nur 39 Jahren. Matlins Suche nach ihrer Geschichte wird dabei zu einer bewegenden Auseinandersetzung mit persönlichen Herausforderungen, Selbstfindung und der Kraft, vermeintliche Grenzen zu überwinden.
Zusätzlich wird auf HBO Max zeitgleich eine Version von „Siren: The Voices of Shelley Beattie“ mit amerikanischer Gebärdensprache (ASL) verfügbar sein. Diese wurde von der ASL-Dolmetscherin Angela „AV“ Vilavong („The Way We Move“, „I Am: Celine Dion ASL“) umgesetzt und von Justin Jackerson („Wuthering Heights with ASL“, „House of the Dragon with ASL“) inszeniert.
Zu den Mitwirkenden gehören Marlee Matlin, Shelleys Mutter und Geschwister, Freunde, Wegbegleiter, ihr Lebenspartner und Trainer John Romano, weitere Trainer, ehemalige „American Gladiators“, ehemalige Ms.-Olympia-Gewinnerinnen, Gold’s-Gym-Mitgründer Ed Connors, America’s-Cup-Sieger Bill Koch sowie Shelleys Partnerin Julie Moisa.
„Siren: The Voices of Shelley Beattie“ wird von HBO Documentary Films präsentiert und ist eine Produktion von Vermilion Films. Regie und Produktion übernahm Irene Taylor. Produziert wurde die Dokumentation zudem von Marlee Matlin, Lauren Mueller und Stacy Lorts. Für HBO fungieren Nancy Abraham, Lisa Heller und Tina Nguyen als Executive Producer.