„Notaufnahme: Samstagnacht“: DMAX begleitet Klinikteams am Limit
Während bundesweit über Änderungen und Entlastungen im Gesundheitssystem diskutiert wird, zeigt die DMAX-Dokumentation „Notaufnahme: Samstagnacht“ die Realität hinter den Reformdebatten.
Die sechste Staffel begleitet Teams in elf deutschen Kliniken durch die kritischsten Stunden des Wochenendes und dokumentiert, wie medizinisches Personal unter Zeitdruck, bei hoher Auslastung und in unvorhersehbaren Notfallsituationen täglich Entscheidungen trifft, die unmittelbare Auswirkungen auf die Versorgung von Patientinnen und Patienten haben.
Die erfolgreiche Doku über die stillen Heldinnen und Helden der langen Nächte, die mit viel Herz, Teamgeist und höchster medizinischer Kompetenz ihren anspruchsvollen Alltag meistern, ist ab 3. September immer donnerstags ab 20:15 Uhr in Doppelfolgen bei DMAX zu sehen. Als fester Bestandteil des beliebten „Blaulicht“-Genres bildet „Notaufnahme: Samstagnacht“ den Auftakt für einen ereignisreichen DMAX-Herbst, in dem auch neue Staffeln der Erfolgsformate „112: Feuerwehr im Einsatz“, „Speed Cops“ sowie „110 Hannover – Im Visier der Polizei“ für Spannung sorgen.

In Staffel sechs gibt es ein Wiedersehen mit den Teams der Notaufnahmen im Bundeswehrkrankenhaus Berlin, im Sana Krankenhaus Düsseldorf-Benrath, im Klinikum Kaufbeuren, den Sana Kliniken Lübeck, in den Städtischen Kliniken Mönchengladbach, in der Universitätsmedizin Rostock sowie im Klinikum Saarbrücken. Neu dabei sind die Klinik Füssen, die Evangelischen Krankenhäuser in Hattingen und Herne und das Cellitinnen-Krankenhaus St. Petrus Wuppertal.
„Notaufnahme: Samstagnacht“ wird im Auftrag von Warner Bros. Discovery von TRESOR TV Produktions GmbH produziert. Bei Warner Bros. Discovery ist Georg Schierl als Producer für das Format verantwortlich.
Sendehinweis: DMAX zeigt die zehn Episoden der sechsten Staffel von „Notaufnahme: Samstagnacht“ ab dem 3. September 2026 immer donnerstags ab 20:15 Uhr in Doppelfolgen. Alle Folgen sind bereits mit einem Vorlauf von sieben Tagen auf discovery+ abrufbar.
---
Hinweis für die Redaktionen: Unten finden Sie die beteiligten Kliniken der einzelnen Episoden sowie die interessantesten Fälle der jeweiligen Folge in Kurzbeschreibung. Passendes Bildmaterial sowie Screener stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung.
Folge 1 (3. September)
Beteiligte Kliniken: Berlin und Hattingen
Interessanteste Fälle:
- In Berlin liefert der Rettungsdienst gleich zu Beginn der Nachtschicht eine Patientin mit starken Bauchschmerzen in der bereits gut gefüllten Notaufnahme an. Das Ärzteteam vermutet eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Nach der Einnahme der Medikamente entwickelt die Frau plötzlich eine heftige allergische Reaktion. Das Team der Notaufnahme muss plötzlich zwei lebensbedrohliche Symptome behandeln.
- Aufgrund ihrer Lage bekommt die Notaufnahme des Evangelischen Krankenhauses in Hattingen immer wieder Patienten aus dem angrenzenden Ruhrgebiet zugeliefert. An diesem Abend ist es ein unterkühlter und alkoholisierter Mann mit Verdacht auf Krampfanfälle. Die Suche nach physischen Ursachen fördert auch eine psychische Möglichkeit für den Zustand des Mannes zu Tage: Es ist der Todestag seiner Tochter.
Folge 2 (3. September)
Beteiligte Kliniken: Berlin und Herne
Interessanteste Fälle:
- Die Notaufnahme in Herne versorgt mehr als 20.000 Menschen pro Jahr – einen sieht das Team um Chefarzt Mike Thompson häufiger: Ein Mann mit bipolarer Störung. Alkohol- und Tablettenmissbrauch haben ihn in den Schockraum gebracht. Während das Team versucht, den Patienten stabil und bei Bewusstsein zu halten, müssen beim Giftnotruf mögliche Wechselwirkungen zwischen starkem Beruhigungsmittel und einer Flasche Kräuterlikör abgeklärt werden.
- Der Verdacht auf einen Schlaganfall hält Oberarzt Dominik Knott in Berlin auf Trab. Doch irgendwie passt hier einiges nicht zusammen. Gemeinsam mit einer Neurologin geht er den rätselhaften Symptomen der jungen Patientin nach. Um der Ursache auf den Grund zu gehen, müssen die Mediziner und Medizinerinnen Nervenwasser aus dem Rückenmark der Patientin entnehmen.
Folge 3 (10. September)
Beteiligte Kliniken: Berlin und Saarbrücken
Interessanteste Fälle:
- Das Bundeswehrkrankenhaus in Berlin ist neben der Versorgung normaler Patienten auch das Krankenhaus der Bundesregierung und der Bundeswehr sowie ständige Ausbildungsstätte für Sanitätssoldaten. An diesem Samstagabend aber sind Fremdsprachenkenntnisse gefragt: Bei einem stark alkoholisierten Mann verschlechtert sich der Zustand zusehends. Das gesamte Team kämpft gemeinsam gegen ein multiples Organversagen und Verständigungsschwierigkeiten – der Patient spricht nur russisch.
- Das Klinikum auf dem Winterberg oberhalb von Saarbrücken ist das größte Krankenhaus im Saarland – rund 54.000 Patient:innen werden pro Jahr in der Notaufnahme behandelt. Und auch hier erschwert eine Sprachbarriere zunächst die Behandlung: Erst als ein Kollege aus der Urologie die Kommunikation mit dem arabisch sprechenden Mann übernimmt, kann eine belastbare Anamnese erfolgen. Laborwerte und Untersuchungen deuten auf eine vermeintlich lebensbedrohliche Lungenembolie hin.
Folge 4 (10. September)
Beteiligte Kliniken: Rostock und Düsseldorf
Interessanteste Fälle:
- Die Folgen des Weihnachtsmarkts prägen das Bild dieser Nachtschicht in der Universitätsmedizin Rostock, die mit mehr 50.000 Notfallkontakten zu den drei am stärksten beanspruchten Notaufnahmen Norddeutschlands zählt. Während ein betrunkener Patient versucht, trotz deutlich fehlender Standsicherheit das Krankenhaus zu verlassen, binden zwei weitere Alkoholisierte die Aufmerksamkeit des Teams. Das Hauptproblem: Das Pflegepersonal muss für die beiden kaum ansprechbaren Männer einen Platz finden, wo sie ihren Rausch ausschlafen können.
- Durch Klinikschließungen in der Umgebung wächst der Patientendruck auf die Notaufnahme im Sana Klinikum Düsseldorf-Benrath. In dieser Nacht beschäftigen gleich zwei Fälle von Herzrhythmusstörungen das Team um Chefärztin Dr. Ulrike König. Eine ältere Patientin mit Herzschrittmacher leidet unter akutem Vorhofflimmern. Eine weitere Patientin kämpft mit erhöhtem Blutdruck, der aufgrund ihrer Krankenhistorie bedrohlich werden kann.
Folge 5 (17. September)
Beteiligte Kliniken: Rostock und Kaufbeuren
Interessanteste Fälle:
- Die Nachtschicht in Rostock beginnt mit einem alltäglichen Fall: Eine ältere Person ist auf der Treppe gestürzt. Alltäglich bedeutet jedoch nicht, einfach. Stürze ziehen oft eine Vielzahl an unterschiedlichen Verletzungen nach sich. Ein interdisziplinäres Team checkt den Patienten auf Herz und Nieren, um innere Blutungen auszuschließen.
- In der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Kaufbeuren herrscht Anspannung. Ein Mann hat versucht sich mit einem Messer das Leben zu nehmen. Das Team unter der Leitung von Oberarzt Dr. Timm Komm muss den Patienten schnell stabilisieren, um eine Notoperation durchführen zu können.
Folge 6 (17. September)
Beteiligte Kliniken: Mönchengladbach, Herne und Kaufbeuren
Interessanteste Fälle:
- Im Elisabethkrankenhaus in Mönchengladbach-Rheydt beginnt die Schicht für Chefärztin Dr. Annika Encke und ihr Team mit mehreren Notfällen gleichzeitig - darunter eine Patientin mit besorgniserregender Atemnot. Die Frau hat eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Schnell stellt Dr. Encke eine allergische Reaktion – vermutlich auf ein neues Medikament – fest.
- Zur gleichen Zeit in Herne: Nach einem Sturz beim Eislaufen wird eine Teenagerin auf Verletzungen am Knie untersucht – auch für das Team der Notaufnahme mal ein kurzer Moment der Entspannung, denn sowohl die Patientin als auch die begleitende Familie samt Freunden haben gute Laune mitgebracht.
- Für Unfallchirurgin Nele Baur in Kaufbeuren ist die Versorgung einer Kopfplatzwunde reine Routine – da ist beim durch Alkohol redseligen Patienten durchaus mehr Einfühlungsvermögen gefragt als bei der Behandlung der Verletzung.
Folge 7 (24. September)
Beteiligte Kliniken: Mönchengladbach und Füssen
Interessanteste Fälle:
- Schockraumalarm in Mönchengladbach: Ein junger Patient befindet sich nach kaltem Alkoholentzug in kritischem Zustand. Der Mann steht vor einem Kreislaufkollaps und auch der Stoffwechsel scheint stark aus dem Gleichgewicht gekommen zu sein. Die ersten Untersuchungen ergeben einen bedrohlichen Natriumwert - und Alkohol im Blut.
- Das Klinikum Füssen liegt nur ein paar hundert Meter von der österreichischen Grenze entfernt und übernimmt mit seiner gut ausgestatteten Kardiologie daher auch immer wieder die Behandlung von Herzpatienten aus dem angrenzenden Tirol. So kommt auch eine ältere Patientin mit Verdacht auf Herzinfarkt in die Notaufnahme, zudem berichtet die Frau von schweren Schicksalsschlägen in der letzten Zeit. Assistenzarzt Simon Weber diagnostiziert daraufhin ein „Broken Heart Syndrome“ als Ursache für die Beschwerden.
Folge 8 (24. September)
Beteiligte Kliniken: Lübeck und Füssen
Interessanteste Fälle:
- Rund die Hälfte aller Notfälle der Rettungsleitstelle Lübeck deckt die dortige Sanaklinik ab. An diesem Samstagabend hält ein Patient mit Verdacht auf Schlaganfall das Team in Atem. Die Symptome passen jedoch nicht zum Krankheitsbild und erst der eigentlich unübliche großflächige CT-Scan zeigt den wahren Grund: eine sogenannte Aortendissektion - ein Einriss in die Gefäßwand der Hauptschlagader in der Nähe des Herzens. Eine sofortige Not-OP in der Uniklinik ist unumgänglich.
- In Füssen ist die Behandlung einer Patienten mit sogenanntem Vorhofflimmern durchaus tückisch. Die Symptome dieser Art von Herzrhythmusstörung treten nur unregelmäßig auf, können aber lebensbedrohliche Auswirkungen haben.
Folge 9 (1. Oktober)
Beteiligte Kliniken: Lübeck und Mönchengladbach
Interessanteste Fälle:
- Ein Mann hat sich in seinem Auto bei überhöhter Geschwindigkeit auf der Autobahn viermal überschlagen. Das Schockraumteam in Mönchengladbach macht sich auf die Suche nach möglicherweise lebensbedrohlichen Verletzungen. Doch es scheint, als hätte der Mann einen Schutzengel gehabt.
- Das private Beatmungsgerät einer Patientin, die mit dem Verdacht auf Schlaganfall in die Lübecker Sana-Klinik eingeliefert wurde, macht Probleme. Der Versuch, das Gerät auf das Kliniksystem umzustecken, scheitert, sodass die Beatmungssituation der Patientin sich zunehmend verschlechtert.
Folge 10 (1. Oktober)
Beteiligte Kliniken: Lübeck und Wuppertal
Interessanteste Fälle:
- Es gibt Fälle, in denen die Untersuchung eines Patienten zum Schutz des Personals und der weiteren Menschen in der Notaufnahme nicht umgehend geschehen kann – wie in dieser Samstagnacht in Lübeck: Ein Mann mit einem Alkoholwert von 3,7 Promille ist nur mit Polizeiunterstützung kontrollierbar. Das Team sieht nur eine Möglichkeit: er muss in einem Fixierbett ausnüchtern, um die Sicherheit in der Notaufnahme zu gewährleisten.
- Im St. Petrus Krankenhaus in Wuppertal behandelt die Notaufnahme rund 30.000 Notfälle im Jahr. Einer davon wird vom Rettungsdienst nach einem Suizidversuch gemeldet. Mit einem Mix aus unterschiedlichen Medikamenten wollte sich eine junge Frau das Leben nehmen. Auf Empfehlung des Giftnotrufs versucht das Team, ihr über einen Schlauch in der Luftröhre Aktivkohle zuzuführen, die das Gift aufnehmen und auf natürlichem Weg aus dem Körper ausleiten soll.