Rodel-Gold und Skisprung-Enttäuschung - Eurosport Olympia-Newsletter vom 6. Februar 2022
- Rodel-Experte Schleinitz über Ludwigs Goldlauf: "Als ob es das einfachste der Welt wäre"
- Felix Loch bei Eurosport: "Bin mit Platz vier auch irgendwie glücklich"
- Eisenbichler knallhart: "Da brauchen wir nicht über Medaillen zu reden"
- Experte Werner Schuster: "Es ist nicht logisch, was passiert ist! Mixed-Medaille wackelt gehörig"
Rodel-Gold und Skisprung-Enttäuschung. Der zweite Olympiatag brachte Höhen und Tiefen für Team Deutschland. Die wichtigsten Entscheidungen im Video, Reaktionen der Eurosport-Experten und Emotionen sowie O-Töne der Athleten finden Sie im heutigen Newsletter.
Rodler Johannes Ludwig hat die erste Gold-Medaille für Team Deutschland geholt. Der Deutsche zaubert im dritten Durchgang einen Fabellauf in die Bahn und ließ sich die Goldmedaille auch im finalen Lauf nicht mehr nehmen.
Der Goldlauf: Johannes Ludwig rast zum Olympiasieg
Johannes Ludwig fährt Streckenrekord im dritten Lauf - Gold greifbar
Felix Loch verpasst mit Platz vier die Medaille, zeigt sich aber dennoch zufrieden:
Felix Loch exklusiv bei Eurosport: “Mich freut es für Johannes und das gesamte Team. Vierter zu sein ist immer bitter, aber einer muss Vierter werden. Es haben einige Sachen gefehlt und es hat nicht sollen sein. So ist der Sport. Gehört mit dazu. Über alle vier Läufe haben beim Start ein, zwei Hundertstel gefehlt. Sonst hätte es schon weiter nach vorne gehen können. Ich bin überhaupt froh nach der Corona-Infektion dabei zu sein. Es hört sich vielleicht komisch an, aber ich bin mit dem vierten Platz auch irgendwie glücklich. Weil ich hätte auch gar nicht dabei sein können.”
Rodler Felix Loch legt alles rein in den letzten Lauf
"Mein Puls ging auf Maximal!"

“Mein Puls ging auf Maximal - auf 170 oder 180. Unfassbar! Er fuhr ganz entspannt seinen Lauf runter, als ob es das einfachste der Welt wäre”, so Eurosport-Experte Julian von Schleinitz zum Goldlauf von Johannes Ludwig.
“Felix Loch ist All-in gegangen. Er hat den Schlitten nochmal risikoreicher abgestimmt. Für ihn ging es um die Bronze-Medaille”, sagte Julian von Schleinitz im Medal Zone-Studio vor dem Finale. “Sein Lauf sah gut aus, und er hat sich nichts vorzuwerfen”, so Schleinitz nach dem vierten Lauf von Loch, der am Ende Vierte wurde.
Schwierigste Stelle: von Schleinitz klärt auf
Eurosport-Experte Julian von Schleinitz erklärt mit der Headcam von Felix Loch auf, welche Stelle in der Olympia-Rodelbahn entscheidend ist.
Von Schleinitz auch zu Gast im Olympia-Podcast von Fabian Hambüchen
Die Mutter Volleyballerin und Olympiateilnehmerin, der Vater ein selbsternanntes "Multisport-Talent": Dass Julian von Schleinitz eine erfolgreiche sportliche Karriere haben wird, war quasi vorbestimmt. Als Rodler wird er dreimal hintereinander Junioren-Weltmeister. In "Hambüchen & Friends - Der Olympia-Podcast" spricht Julian von Schleinitz mit Moderator Fabian Hambüchen über die Eisbahn-Affinität der Familie, seine Karriere - und wie sein Startup für Goldmedaillen bei den Olympischen Winterspielen in Peking sorgen soll.
Link zum Podcast: https://open.spotify.com/episode/4ydiwnl9yYwe3qdkDZOIN5
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Das Abschneiden der DSV-Adler von der Normalschanze war enttäuschend, Markus Eisenbichler verpasste als 31. den Finaldurchgang, Karl Geiger wurde 15. und Constantin Schmid wurde als bester DSV-Adler Elfter. Den Olympiasieg holte sich verdient Ryoyu Kobayashi vor den beiden Überraschungs-Edelmetall-Siegern Dawid Kubacki (POL) und Manuel Fettner (AUT).
Fettner landet Sensations-Coup - so lief die Entscheidung
Karl Geiger enttäuscht im ersten Durchgang im Normalwettbewerb in Peking
Constantin Schmid wird vor Karl Geiger bester Deutscher auf der Normalschanze
Werner Schuster: "Für Team Deutschland reicht das nicht. Die Ansprüche sind höher”

“Für Constantin Schmid ist das Ergebnis okay, für Team Deutschland reicht das nicht. Die Ansprüche sind höher”, analysierte Eurosport-Experte Werner Schuster in der Live-Übertragung. Im Interview mit eurosport.de führt der frühere Bundestrainer weiter aus:
“Es ist nicht logisch, was hier passiert ist. Deutschland ist absprungsstark, hat ein gutes physisches Konzept und ist auf der Kleinchanze immer gut gerüstet. Man hat im Vorfeld genug Selbstvertrauen gesammelt. Karl Geiger hat die letzten Wettkämpfe auf dem Podest beendet", so Eurosport-Experte Schuster: "Von der Ferne ist nicht erklärbar, warum es so zustande kam und nur Constantin Schmid im letzten Moment die Kurve bekommen hat. Denn man hatte auch mehr Zeit sich auf die Schanze einzustellen, als auf anderen Schanzen. Es ist erstaunlich, aber der ganze Wettkampf ist erstaunlich. Das letzte Wort ist bei den Olympischen Spielen noch nicht gesprochen. Es gibt jetzt Jubler und Enttäuschte. Auf der Großschanze werden die Karten neu gemischt. Und man stellt immerhin den Führenden im Gesamtweltcup - warum soll es auf der Großen nicht funktionieren?"
Im Mixed-Wettbewerb sieht er Edelmetall für Deutschland in Gefahr: "Die Medaille wackelt gehörig. Aus zweierlei Gründen: Die zweite Deutsche Springerin hat Rückstand und die Herren sind nicht in der Überfliegform. Da muss eine Steigerung her."
Über den österreichischen Silber-Medaillensieger Manuel Fettner sagte Schuster: “Als ich vor über 20 Jahren als junger Trainer angefangen habe, habe ich einen damals 15-jährigen Manuel Fettner ab und zu ins Team eingebaut. Und man dachte, er kann eine ganz große Karriere machen. Und er hat auch eine große Karriere gemacht. Die hat er auch gemacht, allerdings mit so vielen Auf und Abs. Aber mit viel mehr Abs wie Aufs. Doch er hat nie aufgegeben. Dass er jetzt mit 36 Jahren eine Medaille macht, das ist Wahnsinn. Da könnte ich eine eigene Sendung machen über den Typen. Es ist wirklich ein Miracle was heute passiert ist. Dass ausgerechnet Fettner eine Medaille holt - mit dem hat keiner gerechnet. Und das ist eine der tollsten Geschichten, die ich im Skispringen erlebt habe. Ich kann ihm nur herzlich gratulieren."
Markus Eisenbichler nach Debakel von der Normalschanze im Eurosport-Interview
Markus Eisenbichler enttäuscht von der Normalschanze in Peking und verpasst Finale
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Hambüchen-Challenge: Fabian riskiert auf der Rodelbahn (fast) alles

Es ist wieder Zeit für die Hambüchen-Challenge! Der Turn-Olympiasieger versucht sich rund um die Olympischen Winterspiele an den unterschiedlichsten Sportarten - und macht dabei mal eine bessere, mal eine eher schlechte Figur. Diesmal wagt sich Fabian Hambüchen auf die Rodelbahn. Die deutsche Olympia-Teilnehmerin Julia Taubitz zeigt dem ehemaligen Turner die Geheimnisse ihres Sports.
Link: https://www.eurosport.de/rodeln/olympia-rodeln/2022/olympia-2022-hambuechen-challenge-fabian-riskiert-auf-der-rodelbahn-fast-alles_vid1622075/video.shtml
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Der TV-Zeitplan bei Eurosport am Montag, 7.2.2022
Eurosport 1 im Free-TV
02:15 Uhr: Eiskunstlauf Kür Team
02:30 Uhr: Ski Alpin Riesenslalom Frauen - 1. Lauf
05:00 Uhr: Ski Alpin Abfahrt Männer / Eiskunstlauf Kür Team
07:30 Uhr: Ski Alpin Riesenslalom Frauen - 2. Lauf
08:00 Uhr: Medal Zone Die Olympia Konferenz
ca. 09:30 Uhr Eisschnelllauf 1500m Frauen
ca. 10:00 Uhr Biathlon Einzel Frauen
ca. 12:45 Uhr Skispringen Mixed HS106
ca. 14:45 Uhr Rodeln Einsitzer Frauen - 2. Lauf
17:00 Uhr Hambüchen & Friends - die Olympia-Show
Alle Events der Olympischen Winterspiele gibt es einzeln und ohne Unterbrechung bei Eurosport mit Joyn
Weitere Angebote für Journalisten:
Olympia-Blog: https://presse.discovery.de/page/60e2cb89a4253/ - mit aktuellen Stimmen aus Peking sowie den Einschätzungen und Analysen des Expert:innen-Teams von Eurosport und einer kuratierten Auswahl an Videos zur kostenfreien Einbettung per iFrame-Code in die eigene Online-Berichterstattung.
WhatsApp-Gruppe: https://chat.whatsapp.com/GCj37ddnCG11tbCPUJtbwX - schnelle Versorgung mit Zitaten aus den Eurosport-Interviews, -Übertragungen und -Shows zur redaktionellen Verwendung mit Nennung der Quelle “Eurosport”.
Pressemappe und rechtefreies Bildmaterial des Eurosport-Teams:
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