Ukrainerin Svitolina ruft auf: “Tennis-Community kann mehr tun” | Eurosport-Interview
- Svitolina bei Eurosport: "Spende Preisgeld der ukrainischen Armee und an humanitäre Hilfsorganisationen"
- Svitolina bei Eurosport: "Das Schmerzhafteste ist, dass ich mich komplett nutzlos fühle"
- Svitolina bei Eurosport: "Die Tennis-Community kann mehr tun"
Die ukrainische Profi-Tennisspielerin Elina Svitolina hat in einem Interview mit Eurosport Einblicke in ihr Seelenleben gewährt. "Das Schmerzhafteste ist, dass ich mich komplett nutzlos fühle", sagt die Ukrainerin im Gespräch mit Eurosport-Tennisexpertin Barbara Schett. Um ihren Landsleuten zu helfen, habe sie beschlossen, "das Preisgeld der Turniere in Mexiko und den USA der ukrainischen Armee und humanitären Hilfsorganisationen zu spenden". Svitolina ist sich sicher, dass die Tennis-Community in der aktuellen Situation mehr tun könne.
Unten finden Sie Zitate von Elina Svitolina aus dem Interview mit Barbara Schett, die Sie bei Nennung der Quelle “Eurosport” gerne in Ihre Berichterstattung übernehmen können. Über eine zusätzliche Verlinkung des Originalartikels (https://www.eurosport.de/tennis/elina-svitolina-blickt-im-eurosport-interview-mit-barbara-schett-fassungslos-auf-krieg-in-ukraine_sto8820674/story.shtml) würden wir uns sehr freuen.
Elina Svitolina…
…beschreibt ihre Gefühle: "Es ist sehr schwer, das zu erklären. Jedes Mal wenn ich mit meiner Familie und meinen Freunden spreche, ist es schwer, Worte dafür zu finden, was mit der Ukraine passiert. Bis zum letzten Moment haben wir nicht geglaubt, dass dieser Krieg beginnen würde. Und dann passierte alles - in der Nacht. Meine Eltern, meine Großeltern, mein Onkel und meine Tante leben dort. Ich versuche, regelmäßig mit ihnen zu sprechen. Es ist wichtig, den Kontakt aufrecht zu erhalten - um zu erfahren, was genau passiert und wie ich ihnen helfen kann. Das Schmerzhafteste ist, dass ich mich komplett nutzlos fühle."

…glaubt daran, dass die Unterstützung aus der Tenniswelt größer sein könnte: "Die Tennis-Community kann mehr tun. Wir haben in der Vergangenheit gesehen, dass die Tennis-Community zusammenkam und der Welt geholfen hat. Auch jetzt können wir viel mehr tun. Die Tennis-Community kann helfen zu verstehen, was gerade passiert und somit den kämpfenden Menschen in der Ukraine helfen. Ich habe entschieden, dass ich das Preisgeld der Turniere hier in Mexiko und den USA der ukrainischen Armee und an humanitäre Hilfsorganisationen spende. So kann ich meinem Land helfen und das ist aktuell das Richtige. Ich will einfach etwas tun und meinem Land helfen."
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