“Wenn es schlecht läuft, sieht es nach der ersten Runde düster aus” | Barbara Rittner im exklusiven Interview mit Eurosport.de
Barbara Rittner analysiert im Gespräch mit Eurosport.de die Chancen der deutschen Damen bei den US Open. "Wenn es schlecht läuft, sieht es nach der ersten Runde düster aus", gibt die Bundestrainerin zu und bezieht sich damit auf die schweren Lose für Jule Niemeier, Andrea Petkovic, Tatjana Maria und Laura Siegemund. Darüber hinaus verrät Rittner ihre Geheimfavoritin: Zheng Qinwen. Der jungen Chinesin traue sie viel zu in New York.
Unten finden Sie ausgewählte Zitate von Eurosport-Expertin Barbara Rittner, die Sie mit Nennung der Quelle "Eurosport.de" gerne in Ihre Berichterstattung übernehmen können. Über eine Rückverlinkung auf das komplette Interview würden wir uns freuen.
Barbara Rittner über…
…das ausgebliebene Losglück für die deutschen Spieler:innen: “Ja, das kann man uneingeschränkt so sagen - und das gilt sowohl für die deutschen Damen als auch die Herren. Wenn es schlecht läuft, sieht es nach der ersten Runde düster aus. Es wäre schön gewesen, wenn aus der Qualifikation Eva Lys und Tamara Korpatsch noch ins Hauptfeld gekommen wären. Leider haben beide in der 3. Runde verloren, während Nastasia Schunk nach einer schweren Auslosung in Runde zwei gescheitert war.”
…die Chancen einer deutschen Spielerin, für einen Aha-Effekt zu sorgen: “Jule Niemeier steht da für mich an erster Stelle. Wobei ein Aha-Effekt in der Öffentlichkeit meist erst ab einem Grand-Slam-Viertelfinale entsteht. Jule hat zwar das dominante Spiel, offenbarte aber auf Hartplatz zuletzt noch größere Probleme.”
…die letzten US Open für Serena Wiliams: “Jede Runde, die Serena gewinnt, ist ein Erfolg. Serena wiederum traue ich zu, dass sie sich ins Turnier hineinkämpft und vielleicht die dritte oder vierte Runde erreicht, ich würde ihr das auf jeden Fall sehr wünschen.”
…die Favoritenfrage bei den Frauen (“Gibt es eine Topfavoritin?”): “Klares Nein. Wenn man jemanden herausheben möchte, dann ist es Simona Halep. Ich sehe sie in der Pyramide der Titelaspirantinnen oben. Dahinter gibt es einen ganzen Reigen an Namen, die infrage kommen. Den beiden ehemaligen US-Open-Champions Bianca Andreescu und Naomi Osaka ist immer viel zuzutrauen, auch Karolina Pliskova oder Wimbledonsiegerin Jelena Rybakina muss man auf dem Zettel haben. Dazu habe ich einen Außenseiterinnen-Tipp: Zheng Qinwen aus China. Mit 19 Jahren zeigt sie schon tolles Tennis, war bei den French Open im Achtelfinale und auch auf Hartplatz in Toronto stark. Ich traue ihr einiges zu.”
Das komplette Interview von Eurosport.de mit Barbara Rittner lesen Sie hier.