Eurosport-Stimmen zum Olympiasieg von Goldrodler Max Langenhan - Erste Medaillengewinnerin Emma Aicher im WBD-Studio
Emma Aicher im sympathischen Eurosport-Gespräch bei „Forza Fabi“ – Olympiasieger Max Langenhan im exklusiven Interview – Felix Loch großer Sportsmann
Am zweiten Wettkampftag feiert Team D das erste Edelmetall und macht direkt den Medaillensatz voll: Gold gewinnt Rodler Max Langenhan, Silber geht an Emma Aicher in der Ski-Abfahrt der Frauen und Bronze an die Biathlon Mixed-Staffel.
Emma Aicher, die erste Team Deutschland-Medaillen-Gewinnerin von Milano Cortina, war nach ihrem Silbererfolg zu Gast bei „Forza Fabi“ im WBD-Studio in Cortina und blickte im Gespräch mit Olympiasieger Fabian Hambüchen und Moderator Oliver Sequenz auf ihren Erfolg zurück.
Emma Aicher bei Eurosport über ihren Erfolg: „Es fühlt sich ziemlich unrealistisch an und es wird noch lange dauern, bis ich begreife, was heute passiert ist. Es ist alles blank bei mir. Ich habe mich riesig gefreut, dass es heute geklappt hat.“
"Die letzten zwei Minuten vor dem Start sind eigentlich die Schönsten. Da ist komplette Stille"
Aicher erläutert ihre mentale Vorbereitung und ihre unaufgeregte Art: „ Die letzten zwei Minuten vor dem Start sind eigentlich die Schönsten. Da ist komplette Stille. Da ist komplette Stille bei mir und ich bekomme gar nichts mehr mit. Ich versuche eigentlich alles gleich zu behalten. Denn am Ende muss ich Skifahren. Und das mache ich jeden Tag. Es ist normal für mich am Start zu stehen, da denke ich mir nicht viel dabei.“
„Bei der dritten Kurve habe ich gedacht: Emma! Reiß dich mal zusammen!“
Bei ihrem Lauf hatte die Silbermedaillen-Gewinnerin jedoch nicht das beste Gefühl: „Es hat sich schlecht angefühlt und bei der dritten Kurve habe ich gedacht: Emma! Reiß dich mal zusammen! Ich konnte meinen Ski gut laufen lassen, aber über jeden Hügel hat es mich raufgezogen“, so Aicher im Eurosport-Gespräch mit Fabian Hambüchen und Oliver Sequenz.
„Aktuell bin ich in allen Disziplinen mit meinem Skifahren sehr zufrieden – auch, dass ich es hier bei Olympia zeigen konnte. Heute werde ich den Tag genießen und ab morgen wird nach vorne geblickt. Ich werde es genau gleich angehen und mich auf mich fokussieren. Wenn ich dann mein Skifahren leisten kann, dann bin ich zufrieden – und dann wird man sehen, wie weit es geht.“

Max Langenhan krönte sich nach vier perfekten Fahrten im Eiskanal von Cortina zum Olympiasieger. Im exklusiven Eurosport-Interview erklärte er, derzeit in einer "Scheinwelt" zu leben. Ins Bett gehen, würde er heute lieber nicht - damit dieser Moment einfach nicht aufhört."
Rodel-Olympiasieger Max Langenhan im Eurosport-Interview mit Markus Paszehr und Natalie Geisenberger...
...über Olympiagold: "Ich kann es noch nicht so richtig realisieren. Einen Tag danach ist es wahrscheinlich so, dass es dich total überholt. Jetzt im Augenblick - ich lebe in so einer Scheinwelt. Vielleicht gehe ich heute gar nicht schlafen, damit dieser Moment einfach nicht aufhört. "
...über den Moment im Zielauslauf: "Es hat sich angefühlt, als hätte ich da fünf Minuten allein gesessen, aber es waren vielleicht fünf Sekunden. Mir ging so viel durch den Kopf, ich kann das alles gar nicht ordnen."
...ironisch über das Gewicht der Medaille: "Ich habe irgendwie Nackenschmerzen. Es nervt mich echt, dass das Ding so schwer ist. Ich hätte vielleicht Natalie vorher fragen sollen..." (beide lachen)
...über seine Emotionen und die Gedanken an einen verstorbenen Jungendtrainer: "Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal geheult habe. Wahrscheinlich als sie mir den Knochen in der Hand zersägt haben, da habe ich ein paar Tränen verdrückt. Es war so krass emotional, weil ein Trainer aus meiner Jugend das alles nicht mehr miterleben kann. Ich habe mir immer geschworen, für den möchte ich das irgendwann mal machen. Es ist einfach krass."

Erster Gratulant von Langenhan im Ziel: Felix Loch. Direkt nach dem Lauf zeigte Loch erneut, welch großer Sportsmann er ist und gratulierte Langenhan ebenfalls am Eurosport-Mikrofon:
„Es ist einfach mega! Wir kennen uns sehr gut. Mich hat es einfach mega gefreut. Ich bin zu ihm hin und hab nur gesagt: genieß es, genieß es, genieß es!“, so Felix Loch.
Auf die Frage von Expertin Natalie Geisenberger, was ihn nun wieder aufbaut, antwortet Loch: „Es ist relativ einfach: Im Deutschen Haus wartet meine Family, meine Kinder, meine Frau Lisa. Die werde ich gleich länger im Arm nehme. Ich genieß einfach die Zeit mit ihnen, freue mich mit Max und werde noch das ein oder andere Bierchen trinken. Das gehört mit dazu. Und die nächsten Tage heißt es Daumen drücken!“
Seine eigene Leistung analysiert Loch wie folgt: „Es hat einfach nicht sollen sein. Über beide Tage, war es nie perfekt. Wenn es am Start gehapert hat, dann ging es beim Fahren – und andersrum. Das gehört leider mit dazu. Ich bin ganz ehrlich: Es ist nur Sport. Es gibt viele andere wichtige Sachen. Deswegen geht es morgen wieder weiter.“
Die Olympischen Winterspiele Milano Cortina ab 6. Februar live im TV bei Eurosport sowie im Streaming bei HBO Max.
TV-Zeitplan für Eurosport 1 im Free-TV (Stand 08.02. kurzfristige Änderungen möglich)
Montag, 09.02.
- 10:00 CiaOlympia
- 10:30 Ski Alpin: Kombinations-Abfahrt Männer
- 12:15 Ski Freestyle: Slopestyle Finale Frauen
- 14:00 Ski Alpin: Kombinations-Slalom Männer
- 16:30 Rodeln: Frauen 1. Lauf
- 17:30 Forza FaBi – Deine Olympia-Show
- 18:15 Rodeln: Frauen 1. Lauf
- 19:00 Skispringen: Normalschanze Männer
- 21:00 Eishockey: Gruppenphase Frauen: Schweiz - USA
Dienstag, 10.02.
- 08:45 CiaOlympia
- 09:15 Skilanglauf: Sprint Qualifikation
- 10:30 Ski Alpin: Kombinations-Abfahrt Frauen
- 12:15 Skilanglauf: Sprint Finalläufe
- 13:30 Biathlon: Einzel Männer
- 16:30 Rodeln: Frauen 3. Lauf
- 17:30 Forza FaBi – Deine Olympia-Show
- 18:15 Rodeln: Frauen 4. Lauf
- 19:15 Skispringen: Mixed
- 21:00 Eishockey: Gruppenphase Frauen: Finnland – Schweiz