HBO Original Dokumentation „Bang My Box: The Robin Byrd Story“ ab 1. Juli auf HBO Max
Der HBO Original Dokumentarfilm „Bang My Box: The Robin Byrd Story“ feiert heute seine Premiere beim Tribeca Festival in New York und ist ab 1. Juli auf HBO Max in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein zu sehen. Der Dokumentarfilm wurde inszeniert und produziert von Jyllian Gunther und Stephanie Schwam („Swiping America“) sowie von Sarah Jessica Parkers Produktionsfirma von Pretty Matches Productions.
„Bang My Box: The Robyn Byrd Story“ zeichnet das Leben von Robin Byrd nach, die lange bevor es Internet und Social-Media-Influencer gab, bereits eine schillernde Ikone des New Yorker Public-Access-Fernsehens war. Die lebenslustige, völlig unkonventionelle Moderatorin war unter anderem bekannt dafür, ausschließlich in ihrem charakteristischen schwarzen Häkelbikini aufzutreten. Von 1977 bis 1998 prägte Byrd ihre eigene Late-Night-Call-in-Show, in der sie Auftritte und Interviews mit Künstlern sowie Persönlichkeiten aus der Erwachsenenunterhaltung kombinierte. Jede Sendung endete mit einer provokanten Gesangs- und Tanznummer, wodurch sich ihre kompromisslose Show zu einer landesweiten Plattform für Sex-Positivität und Meinungsfreiheit entwickelte.
Kurz vor ihrem 70. Geburtstag blickt Robin Byrd auf ihr Leben und ihre Karriere zurück und steht vor der Entscheidung, ihr lebenslang gesammelten Erinnerungsstücken an Archivare zu übergeben – während sie sich zugleich liebevoll um Shelly kümmert, ihren Ehemann seit 50 Jahren. Mithilfe zahlreicher Archivaufnahmen und persönlicher Interviews zeichnet der Film sowohl Byrds Karriere als auch ihr heutiges Leben in New York City und auf Fire Island nach, wo sie seit Jahrzehnten eine beliebte und geschätzte Bewohnerin ist.
Offen spricht Robyn von den Anfängen der „Robin Byrd Show“ und enthüllt, wie aus sexy Nachtunterhaltung ab Ende der 1970er Jahre ein Weckruf für sexuelle Freiheit und ehrliche Gespräche über Sex wurde. Während der AIDS-Epidemie der 1980er Jahre wurde Byrd zu einer unermüdlichen Verfechterin der Sichtbarkeit queerer Menschen, der AIDS-Aufklärung und des Safer Sex und bot vielen Menschen eine einladende, lebensrettende Gemeinschaft. Ihre Plattform der Inklusivität und des offenen Umgangs mit Sexualität zog jedoch Kritik von konservativen Aktivisten auf sich. Sie wurde zur Zielscheibe eines landesweiten Zensurstreits, der sie bis vor den Obersten Gerichtshof führte, und das darauf folgende wegweisende Urteil festigte ihr Vermächtnis als leidenschaftliche Verfechterin des Ersten Verfassungszusatzes.
„Bang My Box: The Robin Byrd Story“ würdigt eine Frau, die sich den Erwartungen widersetzte und bis heute eine Pionierin in der Welt der Content-Erstellung sowie eine Kultikone bleibt.
Zu den Mitwirkenden von „Bang My Box: The Robin Byrd Story“ zählen neben Robin Byrd und ihrem langjährigen Partner Shelly Byrd unter anderem die Künstler Annie Sprinkle, Sandra Bernhard, Porsche Lynn, Heather Hunter, Lou Cass und Cheri Oteri sowie die Journalistinnen und Journalisten Kirsten Fleming, Bob Morris und Michael Musto. Ergänzt wird der Film durch Beiträge von Bürgerrechtsaktivisten, Anwälten, ehemaligen Gästen der Show und langjährigen Zuschauern.
Die Dokumentation wird von HBO Documentary Films präsentiert und ist eine Produktion von Pretty Matches in Zusammenarbeit mit Laylow Pictures. Regie und Produktion verantworten Jyllian Gunther und Stephanie Schwam; als Executive Producer fungieren Greg Scarnici und Claire Demere. Produziert wurde der Film von Sarah Jessica Parker, Alison Benson und Caroline Waterlow. Für HBO zeichnen Nancy Abraham, Lisa Heller und Tina Nguyen als Executive Producer verantwortlich.